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Wolfmix Wing – Die Erweiterung für den Wolfmix W1

Der Wolfmix Wing wurde als direkter Companion für den Wolfmix W1 entwickelt. Unterstützt werden die Generationen W1 MK1, MK2 und MK3. Die Verbindung zwischen den beiden Geräten erfolgt über ein einzelnes USB-Kabel. Nach dem Anschließen arbeiten Wolfmix Wing und Wolfmix W1 als integriertes System zusammen.

Die Bedienkonzepte beider Geräte greifen dabei ineinander. Während der W1 viele Funktionen über seinen Touchscreen zugänglich macht, ergänzt der Wolfmix Wing den Workflow durch physische Bedienelemente. Besonders die motorisierten Fader ermöglichen schnelle Eingriffe während einer laufenden Show. Gleichzeitig sorgen Displays, Lightguides und beleuchtete Tasten dafür, dass wichtige Informationen direkt an der jeweiligen Bediensektion sichtbar sind.

Gemeinsam können W1 und Wolfmix Wing bis zu 8 DMX-Universen verwalten. Nach einer vorherigen Synchronisation mit dem W1 kann der Wolfmix Wing außerdem eine Show eigenständig ausführen.

8 motorisierte Fader mit direktem visuellem Feedback

Zu den zentralen Bedienelementen des Wolfmix Wing gehören 8 motorisierte Fader mit galvanisierten kapazitiven Touch-Faderkappen. Über jedem Fader befindet sich ein Lightguide mit jeweils vier RGB-LEDs. Dadurch werden Zuordnungen und Bedienzustände direkt sichtbar.

Zusätzlich stehen 8 monochrome OLED-Strip-Displays mit einer Auflösung von 64 x 32 Pixeln zur Verfügung. Sie zeigen Bezeichnungen und Parameter unmittelbar oberhalb der jeweiligen Bedienelemente an. Ergänzt wird die Bedienoberfläche durch eine 8 x 5 Button-Matrix, acht Group-Select-Tasten sowie eigene Tasten für OK/GO, Cancel, Shift und Pin.

Vier Encoder sowie separate Scroll- und Fine-Control-Encoder ermöglichen weitere direkte Eingriffe. Damit bietet der Wolfmix Wing zahlreiche physische Steuerungsmöglichkeiten, ohne den Bedienablauf des Wolfmix W1 zu ersetzen.

CUE LIST für strukturierte Lichtshows

Mit dem Arbeitsbereich CUE LIST können Shows in einer festgelegten Reihenfolge vorbereitet und abgespielt werden. Cues lassen sich beispielsweise für einzelne Songs, Szenen oder komplette Acts erstellen. Pro Cue können bis zu fünf Presets kombiniert werden, sofern unterschiedliche Parts verwendet werden.

Der Wolfmix Wing unterstützt dabei Haltezeiten, Überblendzeiten sowie automatische und manuelle Cue-Sprünge. Ein manueller Sprung zum nächsten Cue kann direkt über die OK/GO-Taste ausgelöst werden. Die motorisierten Fader lassen sich zusätzlich für manuelle Cue-Fade-Ins einsetzen.

Auch umfangreiche Produktionen können strukturiert werden: Der Wolfmix Wing unterstützt bis zu 5000 Cues, bis zu 1000 Cues pro Cue List sowie bis zu 100 Cue Lists. Zusätzlich steht MIDI Time Code mit einer definierbaren Startzeit pro Cue List zur Verfügung.

CONTROL für die direkte Bearbeitung einzelner Fixtures

Im CONTROL-Modus werden Fixtures über die Matrix des Wolfmix Wing dargestellt. Auf diese Weise lassen sich einzelne oder mehrere Geräte auswählen und unmittelbar über die Fader bearbeiten. Insgesamt können bis zu 680 Fixtures über die Matrix ausgewählt werden.

Zur Verfügung stehen Parameter wie Dimmer, Farbe, Position, Zoom, Iris, Fokus, Gobo-Rotation und Prisma-Rotation. Für die Farbsteuerung können unter anderem Rot, Grün, Blau, Weiß, Amber, UV und Lime genutzt werden. Pan und Tilt werden mit 16 Bit unterstützt.

Bis zu 32 Control-Edits lassen sich pro Preset speichern. Dadurch können detaillierte Anpassungen direkt in bestehende Looks übernommen werden. Auswahlmakros für Alle, Keine, Gerade, Gruppe, Untergruppe oder das Umkehren einer Auswahl beschleunigen die Arbeit mit größeren Fixture-Setups.

SUBGROUPS für eine detaillierte Gruppensteuerung

Mit SUBGROUPS erweitert der Wolfmix Wing die Gruppensteuerung des W1. Jede Gruppe kann in bis zu acht Untergruppen aufgeteilt werden. So lassen sich beispielsweise Uplighter verschiedener Bühnenbereiche separat steuern oder bestimmte Bereiche eines größeren Fixture-Setups gezielt auswählen.

Auch einzelne Fixtures können auf mehrere Untergruppen verteilt werden. Bei einem Moving Head mit Pixel-Ring kann beispielsweise der Beam einer Untergruppe und der Ring einer anderen Untergruppe zugewiesen werden. In Verbindung mit dem Wolfmix W1 stehen die Subgroups im gesamten System zur Verfügung und können aus den Hauptmodi heraus beispielsweise geflasht, solo geschaltet oder mit Effekten versehen werden.

MAPPING für individuell belegbare Bedienelemente

Der Bereich MAPPING ermöglicht eine individuelle Anpassung der Bedienoberfläche. Matrix-Buttons, motorisierte Fader und Encoder können verschiedenen Funktionen zugeordnet werden. Dafür stehen unter anderem vier Seiten für Matrix-Buttons und vier Seiten für die motorisierten Fader zur Verfügung.

Zu den verfügbaren Mapping-Funktionen gehören Group Dimmer, Group Solo, Group Flash, Presets, Preset Pages, Live Edits, Macros, Manual DMX, Effects und Cue Lists. Damit lässt sich der Wolfmix Wing an unterschiedliche Showkonzepte und persönliche Bedienabläufe anpassen.

Nicht zugewiesene Bedienelemente können generische MIDI-Daten senden und empfangen. Dadurch ist der Wolfmix Wing nicht ausschließlich für Funktionen des W1 geeignet, sondern kann auch in Workflows mit externer MIDI-Software und MIDI-Hardware eingebunden werden.

Umfangreiche DMX- und Fixture-Steuerung

Der Wolfmix Wing verfügt über zwei 3-polige und zwei 5-polige DMX-OUT-Anschlüsse. Jeder Port kann frei einem verfügbaren Universum zugeordnet werden. Der Controller unterstützt eigenständig bis zu vier DMX-Universen mit insgesamt 2048 Kanälen. Zusammen mit dem Wolfmix W1 sind bis zu acht Universen möglich.

Das System unterstützt bis zu 680 Fixtures, 1500 Beams, 50 Fixture-Typen und 5000 Fixture-Features. Für die Fixture-Auswahl steht eine umfangreiche Datenbank mit mehr als 30.000 verfügbaren Fixtures zur Verfügung, von denen mehr als 3000 direkt auf dem Controller vorhanden sind.

Darüber hinaus stehen die bekannten Bereiche für Color FX, Move FX und Beam FX zur Verfügung. Die Synchronisation von Effekten kann unter anderem über Music Pulse, Ableton Link, OS2L, BPM TAP und MIDI Clock erfolgen.

Kompakte Bauform für Bühne und Tour

Mit Abmessungen von 220 x 290 x 57 mm bleibt der Wolfmix Wing kompakt. Das Gewicht beträgt 1,5 kg. Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff und wird durch eine pulverbeschichtete Stahlbodenplatte ergänzt. Eine VESA-Aufnahme mit 100 mm Raster ermöglicht verschiedene Montageoptionen.

Zur Anschlussausstattung gehören USB-C für Stromversorgung und Daten sowie USB-A für die Verbindung und Versorgung des Wolfmix W1. Die Spannungsversorgung erfolgt mit 15 V und 3 A.

Wolfmix Wing für umfangreichere W1-Workflows

Der Wolfmix Wing richtet sich an Anwender, die ihren Wolfmix W1 um physische Fader, zusätzliche Displays, eine große Button-Matrix und erweiterte Funktionen für Showsteuerung ergänzen möchten. Besonders die Bereiche CUE LIST, CONTROL, MAPPING und SUBGROUPS eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für strukturierte Abläufe und detaillierte Eingriffe während einer Produktion.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem W1 eignet sich der Wolfmix Wing sowohl für vorbereitete Shows als auch für spontane Eingriffe im Live-Betrieb. Motorisierte Fader, OLED-Anzeigen, flexible MIDI-Funktionen und umfangreiche DMX-Möglichkeiten machen ihn zu einer vielseitigen Erweiterung für bestehende Wolfmix-Setups.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Produktseite zum Wolfmix Wing.

Weitere Produkte des Herstellers und passende Lösungen finden Sie in unserer Übersicht zur Marke Wolfmix.